Begeistert.Leben.Jetzt

Es geht um ... dich.

 Hallo Du, willkommen!

Portrait Herwig L. Wenigwieser

Auf dieser Website bist du eingeladen, stehen zu bleiben und dir selbst zu begegnen. Wieder mal abhängen, in der Hängematte. Die Bäume, den Himmel, die Tiere beobachten, das Lachen von Kindern hören - das Leben wahrnehmen, wie es sich im Augenblick zeigt. Und nichts davon ändern wollen.
Leben sein lassen wie es ist.

Gleichzeitig gewähre ich mir die gleiche Freiheit zu sein, wer ich bin, was ich bin und wo ich bin. Alles ist gut. Ich fühle Zufriedenheit, Geborgenheit, Stille, Freude, Dankbarkeit, Begeisterung.

Mich selbst erlebe ich als ein Teil in der Gesamtheit des unfassbaren Lebens, dankbar, das Leben zu erleben - in aller Stille. In dieser stillen Gegenwärtigkeit spüre ich keinerlei Bedürfnis, mich extra anzustrengen oder etwas tun zu müssen, um begeistert zu leben. Trotzdem bin ich nicht untätig in meinem Beobachten. Es ist ein völlig anstrengungsfreies Tun. Es ist ein begeistertes Wahrnehmen. Stellt sich mir die Frage, ob ich für meine Existenz dieselbe Begeisterung fühle ...?

Der Apfelbaum hinter mir trägt viele Früchte. Der Nussbaum hingegen bringt heuer aufgrund des Frostes im Frühjahr keine Nüsse hervor. Ist er deswegen weniger wert? Nein. Er spendet durch sein großblättriges, dichtes Laub Schatten und absolut angenehme Kühle in der sommerlichen Hitze.
Die nächste Frage taucht auf: Bin ich als Mensch allein auf Basis meiner Existenz genauso viel wert wie einer, der von früh bis spät ganz schön viel leistet?
Genau hier im Vergleich fängt der Fisch zu stinken an. Unzufriedenheit hält Einzug. Und es taucht eine schier endlose Menge Vergleichsmöglichkeiten auf. Auweia.
Also, ist es möglich, mich für meine persönliche Existenz zu begeistern?

In unserer westlichen Kultur scheint dies im Kindesalter bis zum Schuleintritt (fast) mühelos möglich zu sein, dann fängt es allmählich an, mühevoll zu werden. Aber als Kinder nehmen wir die Gegebenheiten bereitwillig an und schlagen uns durch bis ins Erwachsenenalter. Läuft alles einigermaßen gut, finden die meisten von uns eine von der Gesellschaft als erstrebenswert angesehene, gebilligte und zugedachte Aufgabe. Das Feld splittet sich zunehmend, weil angeblich nicht alle in Spitzenpositionen sein können, es beginnt der unerbittliche Wettkampf (der durch Fördermaßnahmen mittlerweile ja schon im Kleinkindalter Platz gegriffen hat). Der Großteil gibt sich dann mit unzufriedenstellenden Lebenssituationen scheinbar zufrieden - in Wahrheit resigniert er und überlässt "die besten Futtertröge" den Stärkeren.
Wer lernt dies im Laufe seines Lebens nicht kennen: Mangelgefühl, Neid, Gier, Angst, Eifersucht, Machthunger, Ohnmacht, Hass, Schuldgefühle, Scham, Hunger, Durst, ...?
Zum Glück begegnen uns auch Liebe, Zärtlichkeit, Großzügigkeit, Macht, Sättigung, Trost, Vergebung, Freude, Lachen und so weiter.
Wir lernen also beide Seiten kennen, können uns dadurch für eine Richtung entschieden. Und vermutlich liegt hierin die Antwort auf unsere Sehnsucht nach einem Leben voll Freude und Begeisterung.

Die Antwort greift jedoch zu kurz, wenn sie allein auf das persönliche Wohl auf Kosten des Restes der Welt zugeschnitten ausfällt. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass die Antwort die Gesamtheit aller Existenzformen betrifft und die Menschheit im Besonderen.
Je ehrlicher also die Antwort für alle Beteiligten im eigenen Wirkungskreis ausfällt, umso mehr Liebe und Begeisterung kann sich ausbreiten, umso mehr Frieden und Zufriedenheit werden sich einstellen. Wie konzentrische Kreise eine gemeinsame Bewegung an der Wasseroberfläche bewirken, hat jeder einzelne Mensch Einfluss auf die gesamte Lebenswelt. Freilich braucht das Mut zur Verletzlichkeit, zur radikalen Ehrlichkeit, zu Vertrauen und zur der Freiheit innewohnenden Verantwortung.

Der Blick auf die Gesamtheit lässt erahnen, dass wir Größeres in unser Leben lassen müssen, etwas, das unsere vergängliche persönliche Existenz übersteigt. Dieses Größere lässt sich fühlen - mit unserem Herz, und zwar in unterschiedlichen Arten und Nuancen von Gefühlen (Emotionen). Fühlt sich etwas stimmig an und verursacht es innere Freude, dürfen wir uns auf unserem Weg bestätigt fühlen, während Leidvolles bzw. Schmerzhaftes zur Korrektur anleiten möchte, wenn wir es so annehmen können.
Man nennt dies Intuition - ihr dürfen und sollen wir vertrauen, sie lieben. (Ich vergleiche dies gerne mit dem biblischen Gebot der Gottes- und Nächstenliebe.) Die Intuition ist die Verbindung zum Größeren, das die Gesamtheit kennt und weiß, was nötig ist.  Um begeistert zu leben, brauchen wir diese innere Verbindung, die wir vor allem in der Stille und im "Nichtstun" oder einfachen Sein am besten herstellen können. Von dort erwachsen dann auch die Impulse für unsere nächste adäquate Antwort in der jeweiligen Situation, in welcher Form auch immer. Je geübter wir diese Verbindung herstellen und halten können, umso besser lebe wir ein Leben in Freude und Begeisterung. 

So manche Texte und Links mögen dir hilfreich sein dabei, deine Präsenz und Intuitivität zu üben sowie zunehmend bewusst gegenwärtig da zu sein und dich am gegenwärtigen Leben zu begeistern und vielleicht die eine oder andere gewünschte Veränderung zu erfahren.
Vielleicht magst du das eine oder andere mit mir und anderen teilen, im Gästebuch oder per persönlicher Nachricht? Und wer weiß, vielleicht wir ja eine echte Begegnung daraus? 

Namastè
Mit lieben Grüßen
Herwig L. Wenigwieser